"An der Seite der freiwilligen Helferinnen und Helfer an vorderster Front“

Besuch beim Freiwilligen Feuerwehrkorps von Provalinthos

Bericht von Pisti Kristallidou, 28.07.2026

Jedes Mal, wenn ich Menschen treffe, die sich freiwillig engagieren, gehe ich ein Stück reicher nach Hause. Reicher an Erfahrungen, an Gedanken und vor allem an Zuversicht. Denn hinter jeder freiwilligen Helferin und jedem freiwilligen Helfer steht eine persönliche Geschichte, die erklärt, warum sie oder er sich entschieden hat, Zeit, Kraft und Herzblut einzusetzen, um Mitmenschen dann beizustehen, wenn sie es am dringendsten brauchen.

Im Rahmen der landesweiten Aktion „An der Seite der freiwilligen Helferinnen und Helfer an vorderster Front“ besuchte ich das Freiwilligen Feuerwehrkorps von Provalinthos. Dort hatte ich die Gelegenheit, die freiwilligen Helferinnen und Helfer Angeli Eleni, Spanou Eleni, Argyropoulos Andreas, Megagiannis Nikos und Nikiforos Koufopoulos zu treffen.

Wir sprachen über ihren täglichen Einsatz, über die Einsätze, an denen sie teilnehmen, über die Schwierigkeiten, denen sie begegnen, aber auch über die bestehenden Bedürfnisse, damit sie weiterhin sicher und wirksam Hilfe leisten können.

Besonders bewegt hat mich, dass einige von ihnen nach der Tragödie von Mati im Jahr 2018 beschlossen haben, freiwillige Helferinnen und Helfer zu werden. Nachdem sie jene dramatischen Momente aus nächster Nähe erlebt hatten, Menschenleben verloren gingen und Eigentum zerstört wurde, fassten sie den Entschluss, nicht bloß Zuschauer zu bleiben. Sie entschieden sich, sich ausbilden zu lassen und Hilfe zu leisten, damit sie an vorderster Front stehen können, wenn andere Menschen in Not geraten.

Diese Geschichten sind die stärkste Erinnerung daran, dass freiwilliges Engagement nicht aus Pflicht entsteht. Es entsteht aus Verantwortung, Solidarität und der Entscheidung, eine schwierige Erfahrung in Kraft zum Helfen zu verwandeln.

Als Sekretärin für Freiwilligenarbeit der Nea Dimokratia werde ich weiterhin an der Seite der freiwilligen Organisationen des Landes stehen. Ich werde ihren Menschen zuhören, ihre Bedürfnisse erfassen und jede Anstrengung unterstützen, die die Institution des freiwilligen Engagements und des Zivilschutzes stärkt. Denn die größte Stärke des Zivilschutzes sind seine Menschen. 

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