Sommer 2025

09. Juli 2025 bis 14. Juli 2025

Dieses Jahr beginnt alles ein bisschen früher. Josef ist bereits am 30. Juni nach Griechenland gereist und verbringt die nächsten drei Monate dort. Er nimmt sich diese Auszeit und geniesst die Griechische Gastfreundschaft. Kaum angekommen war er schon bei einigen Einsätzen dabei. 

Die zwei Schweizer Eveline und Roger reisten am 9.Juli für ein paar Tage hin. Zu dritt nahmen wir an der Wachschicht teil und nebenbei feierte Roger seinen Geburtstag mit der griechischen Familie ganz gemütlich. Natürlich waren wir jederzeit Startklar für den Einsatz. 


Kaum am Flughafen angekommen, holten wir unser Mietfahrzeug ab, fuhren auf Umwegen ins Hotel, checkten ein und tranken noch das obligate Begrüssungs Frappé beim Hotelpool. Danach ging es sofort auf die Wache. Klar hatten wir uns schon dieses Jahr im März schon gesehen, doch die Wiedersehensfreude war sehr gross. Die Begrüssung war wie immer sehr Herzhaft. Die Gefahrenstufe war für den Mittwoch auf Stufe 5, daher war die Wache mit vielen Leuten besetzt. Die Einsatzausrüstung hatten wir gleich ausgepackt und nahmen an der Schicht teil. Diese beendeten wir um ca. 01:00 am Donnerstag Nacht.

Da ca. 30 km Entfernt ein Grösserer Brand wütete, waren alle schon sehr angespannt. Der Rauch am Himmel war sehr gut sichtbar und erinnerte uns sehr an den Grossbrand 2024 von Varnavas. Dieser hatte sich in drei Tagen rund 30-40 km in Richtung Athen bewegt.

Nach einer kurzen Nacht und nach dem feinen Frühstück ging es um 10:00 auf die Wache und machten uns bereit für die nächste Schicht. Um ca. 11:30 fuhren wir mit Voutzas 4, dem Mercedes nach Neos Voutzas auf Patrouille. Unser Standort war nahe an der Hauptstrasse, dass wir bei einem Ereignis schnell in alle Richtungen ausfahren konnten. Fix standen wir bis 17:00 am gleichen Ort. Zum Glück hatte es gleich zwei Kaffees in der nähe und einen Gemüse-Obst laden. Da konnten wir während dieser Zeit immer im Schatten sitzen und zwischen durch ein wenig Obst essen. Danach kehrten wir wieder zurück auf die Wache.

Nach Dienstschluss liessen wir es uns nicht nehmen, später noch im Eva gemütlich essen zu gehen.

Der nächste Morgen begann ein bisschen früher als normal. Wir waren schon um 08:15 auf der Wache, da eine Gruppe mit zwei Fahrzeugen tanken fuhren und wir mit Voutzas 4 in Bereitschaft waren. Als die Tankgruppe zurück war tranken fand eine gemütliche Frappé Runde statt. Für später hatten wir einen Spezialauftrag bekommen... in Grammatiko gab es einen Wasserleitungsbruch und die Strasse war nach den Reparatur arbeiten stark verschmutzt.

Wir fuhren dort hoch, Spyros ein Freiwilliger von Pyseth und Mitglied der Gemeindeverwaltung nahm uns in Empfang. Gemeinsam reinigten wir die verschmutzte Strasse und den wachsamen Augen der Bevölkerung.

Egal wo man ist, einige Fahrzeuglenker sind unverbesserlich und müssen ihren Unmut rauslassen sobald was nicht so läuft wie es für Sie passt.     

Der Platz war wieder sauber und danach fuhren wir Richtung Varnavas zu einem Patroullienpunkt. Der Weg führte uns durch das Brandgebiet von 2024. Die Bilder waren uns noch immer sehr präsent, die werden wir auch nicht so schnell vergessen. Die Natur erholt sich langsam wieder und man sah auch einige Stellen wo die Aufforstung schon begonnen hat. Doch es braucht Jahre oder Jahrzehnte bis sich die Vegetation wieder erholt und ob wieder Bäume wachsen?

obere Bildreihe vom Juli 2025

untere Bildreihe vom August 2024


Später ging es wieder zurück auf die Station. Nach einer kleinen Besprechung ging es ab an den Hotelpool. Wir freuten uns schon sehr auf die Abkühlung. Danach ging es natürlich wieder zum Essen. Diesen Abend war Vollmond und natürlich mussten wir diesen anschauen. Der Blut Mond ist immer wieder ein verzaubernder Anblick und wir treffen ihn jedes Jahr aufs neue wieder an.


Der nächste Tag startete ganz gemütlich, es war zwar Stufe 3 "Gelb" doch die Schicht begann erst um 11:00. Nach dem Frühstück fuhren wir an den Strand von Nea Makri und genossen an der Strandbar ein Frappé und genossen die Aussicht. Roger feierte heute seinen Geburtstag im kleinen Rahmen, er wusste dass die griechen was vorbereitet hatten aber was genau nicht. Auf der Wache angekommen Gratulierten alle von Herzen und einige sind extra schnell auf die Wache gekommen für diesen Anlass.

Roger wollte nichts grosses daher gab es eine Eistorte und Glace für alle.

Nach der kleinen Feier, fuhren einige auf Patroullie und wir begannen die Wache zu reinigen. Solche Aktionen sind immer ein Highlight... Zuerst wurde alles rausgeräumt und danach wurde alles mit Voutzas 2 rausgespritzt. Diverses wurde umplatziert und die Container aufgeräumt. 

Nach den Reinigung arbeiten kahm eine Familie vorbei um sich die Station anzuschauen, zusammen mit Cristos zeigten wir Ihnen die Fahrzeuge und danach gabs Erinnerungsfotos inkl. Ausrüstung. Nachwuchsförderung wird hier sehr gross geschrieben und es wird viel getan in Sache Ausbildung und die jungen werden schnell mit einbezogen. An den Einsätzen können sie noch nicht teilnehmen.

Einige Bilder von Voutzas 7

Nach einem spannenden und erlebnisreichen Tag ging es am Abend wieder Richtung Hotel wo wir wieder einen gemütlichen Abend verbrachten.

Für die zwei Schweizer Volunteers stand am Montag leider die Rückreise wieder an. Josef bleibt ja noch eine weile dort. Wir alle verbrachten eine schöne und spannende Zeit zusammen und freuen uns sehr auf bald. Reiner ist dann auch dabei und das Quartett ist wieder vollzählig.

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