Die Wachschicht 2022
Vor jeder Abreise aus Griechenland fällt es uns sehr schwer Abschied zu nehmen, doch wir freuen uns jedes mal auf den nächsten Sommer den wir wieder gemeinsam verbringen können. Lange hats gedauert... doch es war wieder soweit und wir reisten wieder nach Griechenland. Kaum angekommen rissen wir die Einsatzkleidung aus dem Koffer und bezogen unsere Garderobe. Schnell mussten wir noch das Check-In beim Hotel erledigen, Sie erwarteten uns schon. Schnell alles in den Lada gepackt und dann gings runter ins Hotel.
Die erste Nacht haben wir durchzogen hinter uns gelassen, denn die Aufregung ist immer Gegenwärtig. Um halb acht ging es zum Frühstück und danach mit dem Lada wieder auf die Wache. Schichtbeginn und Begrüssung folgten wieder um 09:00, danach wurde natürlich ein Frappé bestellt.
Danach ging es auf die erste Patrouillenfahrt die Hügel von Nea Makri hinauf. Eine grossartige Aussicht unter blauem Himmel begrüsste uns und wir genossen es einfach.
Von der Berufsfeuerwehr aus gibt es diverse Patrouillen Standorte die Besetzt werden müssen. Eine Gruppe fuhr zum Marathon-See und verbrachte einige Zeit dort. Die Aussicht ist sehr schön und an diesem Tag flogen zwei kleine Löschflugzeuge den See an und warfen Wasser ab. Dies war sehr eindrücklich.
Eine andere Fahrzeugcrew wurde zu einem Fahrzeugbrand gerufen, Sie waren bei den Löscharbeiten eines Traktors auf dem Feld mit der BF zusammen im Einsatz.
Auf der Rückfahrt mussten wir alle zur Berufsfeuerwehr kommen. Es stellte sich heraus dass ein Fahrzeug von Ihnen in die Reparatur musste und sie keinen Ersatz bekommen haben. Ein Bulle musste dort bleiben bis Ihr Fahrzeug wieder repariert war. Die Restlichen Leute konnten nach einiger Zeit zurück auf die Wache fahren.
Am Dienstag gingen einige in ein Ferien-Camp für Kinder, dort hatten führten Sie eine Brandschutzschulung durch. Die anderen leisteten eine ruhige Wachschicht auf der Station. Auch auf der Station gibt es immer was zu tun... die Fahrzeuge wie auch das Material wird gewaschen, repariert. Da es keine Finanzielle Unterstützung gibt, muss bei Reparaturen und Material ziemlich improvisiert werden. Bei uns in der Feuerwehr ist das kaum vorzustellen, Geld für Reparaturen und anderes ist immer vorhanden, doch bei den Freiwilligen ist das nicht so.
Diese Sommerschicht 2022 hatte in sich. Es war sehr ruhig und hatten viel Freizeit zur Verfügung. Natürlich waren wir immer abrufbereit, die Alarm-App war immer eingeschaltet. Nebst der Tageskontrollfahrten, Arbeiten auf der Station, Testen der neuen Motorspritze und UNO Spielen, gingen wir an den Strand oder in den Pol baden. Abendessen im EVA oder an der Strandpromenade von Nea Makri.
An Maria Himmelfahrt fand dass alljährliche gemeinsame Baden statt, alle die Zeit und Lust haben, kahmen zum Beach Club um zu entspannen, essen, trinken und plaudern. Ein grosser Familientreff.
Der letzte Tag war angebrochen, nach der letzten Schicht packten wir wieder einmal unsere Sachen und bereiteten uns auf die Abreise vor. Nach einem gemütlichen Abend ging es um 05:00 aus dem Bett und in Richtung Flughafen. Das wars wieder einmal für dieses Jahr. Neos Voutzas hatte bis spät in den Herbst noch einige kleine und grosse Einsätze zu bewältigen. Es gab keine Verletzungen.