Griechenland 2023

Wachschicht 05.08.2023 - 20.08.2023

Die Wachschicht 2023

Die Vorfreude auf die Wachschicht 2023 wurde im Juni durch den tödlichen Verkehrsunfall von Kiriakos überschattet. Erst seit kurzem hatte er die Leitung der Freiwilligen Feuerwehr übernommen. Wir alle waren immer noch sehr geschockt über das tragische Ereignis und den plötzlichen Tod von Ihm. Mit weinenden Augen trafen wir auf der Station ein und die Gefühle mussten einfach mal rausgelassen werden. 

Die erste Schicht begann auch dieses Jahr um ca. 09:00. Unsere Ausrüstung war gepackt und uns auf den jeweiligen Fahrzeugen verstaut. Da die Gefahrenstufe nicht so hoch war, blieben wir auf der Station und fuhren keine Patrouille. Die Zeit überbrückten wir ohne Probleme, wir hatten uns schon über ein Jahr nicht mehr gesehen und da gab es vieles zu erzählen.

Kurz vor halb 4 ging plötzlich die Post ab am Funk und wir rückten alle mit mehreren Fahrzeugen aus. Es wurde ein Flächenbrand in der Gemeinde Nea Makri gemeldet. Die Anfahrt zum Einsatzort gestaltete sich nicht so einfach, die Engen Strassen und Kurven machten es uns nicht einfach. Dort angekommen wurde ein Fahrzeug zum löschen eingesetzt und das andere stand in Bereitschaft. Mit der Berufsfeuerwehr löschten wir den Brand nach einigen Minuten und danach ging es an die Glutnester. Der Kommandant der Berufsfeuerwehr überliess uns den Rest und rückte mit seinen Leuten ab. Das hatte es noch nie gegeben, dass die BF gegangen ist. Spyros hatte nun das Kommando und wir alle waren sehr stolz dass wir als Freiwillige Feuerwehr den Einsatz abschliessen durften.  

Nach dem Einsatz ging es weiter mit der Patrouille. Der Tanker war nicht mehr voll, daher hielten bei einem Hydranten im Gelände an und füllten den Tank wieder auf. Danach ging es weiter in die Hügel von Grammatiko. Die Schicht ging zu ende ohne weiteren Einsätze. 

Am Abend war Barbecue geplant bei Stamos Zuhause. Wir verbrachten alle zusammen einen gemütliche Abend bis in die frühen Morgenstunden.

Der Montag und Dienstag verlief sehr ruhig und wir hatten wieder viel Zeit für diverse Dinge. Am Mittwoch Morgen machten wir unser obligate Vorwachschicht Besuch am Meer und genossen die Aussicht und die Meeresluft. Danach gings wieder auf Patrouille. Unser Fahrzeug hatte wieder den selben Standort zugeteilt bekommen wie am Sonntag nach dem Brand. Die Zeit verging und gerade als Reiner das Fahrzeug gewendet hatte, wurde es wiedermal hektisch am Funk und wir düsten mit dem Tanker zum Einsatzort bei Marathon.


Mit den Erlebnissen vom Vortag starteten wir top motiviert wieder in den nächsten Tag. Das Material und die Fahrzeuge mussten noch vom Einsatz gereinigt werden. Alle halfen mit und wir hatten viel Spass dabei. Am Abend mussten wir noch nach Nea Makri fahren, ein grosses Fest fand statt und wir mussten Vorort eine Brandwache stellen.

Nach dem letzten Brand ist es ruhig geworden und wir hatten keine Einsätze mehr. Nebst den Kontrollfahren unternahmen wir immer wieder was zusammen. Natürlich durfte das Schlussessen auch nicht fehlen. Dies ist immer ein grossartiger Anlass. 

Und dann ist die Zeit des Abschiednehmen wieder gekommen... die Wachschicht ist für uns vorbei und wir müssen wieder zurück nach Hause. Wir haben eine super Wachschicht erlebt und das wichtigste, niemandem ist was passiert.

Wir sagen Tschüss und bis bald.

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